Um in den Sommer Semesterferien etwas dazu zu verdienen, bewarb ich mich als studentische Aushilfe in einem der größten Biergärten der Stadt.  Während andere in den Urlaub fuhren oder in ihre Heimatstadt, verbrachte ich den Großteil meiner Freizeit damit in dem Biergarten allerhand Getränke und Essen an die Tische zu bugsieren.

Meine Vermutung das mein Sommer eher von Arbeit den von aufregenden Ereignissen geprägt sein würde, wurde an einem der wärmsten Sommer Abende überraschend eines Besseren belehrt. In meinem Bereich ließen sich eine Gruppe von Mädels nieder, die offenbar etwa zu feiern hatten.

Während ich ihnen ihre Getränke servierte konnte ich hören, dass sie gerade von einem größeren Fotoshooting kamen, wie es schien waren allesamt Fotomodels. Mir fiel auf, dass nicht alle die Ideal Maße hatten, die ich gemeinhin darunter verstand wie ein Fotomodel aussehen musste.

Umso interessierter lauschte ich ein wenig ihrer Konversation, wenn mich mein Weg wieder an ihren Tisch führte. Mein Interesse an den Mädels und ihren Fotoshooting blieb natürlich nicht unentdeckt.

Als ich mit hochrotem Kopf erklärte dass ich mich sehr fürs Modeln interessieren würde, aber bis dato dachte dass ich mit meinen 170 cm und kurviger denn superschlanken Figur sicher keine Chancen hätte ein Model zu werden, lächelten die Mädels und erklärten mir dass jeder gute Typ eine echte Chance hat im Modelbusiness und ich es doch mal versuchen sollte.

Sogleich bekam ich von einem Mädchen ihre Visitenkarte und eine Einladung sie beim nächsten Casting Termin zu begleiten, der in der kommenden Woche in der Nachbarstadt stattfinden sollte.

Als ich Julia, dann am verabredeten Ort, einem Kongress Hotel an dem bewussten Tag traf, war ich mehr als aufgeregt. Ob ich wirklich eine Chance hätte zu modeln?

Das Casting Team war hochprofessionell, ich wurde herzlich empfangen und meine Bedenken, dass ich nicht zum Modeln taugen könnte, gleich beim Foto Shooting was für meine Sed Karte direkt vor Ort gemacht wurde, zerstreut.

An diesem Tag änderte sich mein Leben, nun ja besser gesagt einige Wochen später, als die ersten Anfragen rein kamen für einen Sport Getränke Hersteller. Weitere Anfrage und Buchungen kamen daraufhin regelmäßig rein.

Heute während ich meine Geschichte schreibe, sitze ich wieder in dem Biergarten wo ich meine Modelkolleginnen kennengelernt habe und ein bisschen neugierig war und ihren Gesprächen gelauscht habe. Kellnern brauche ich nun definitiv nicht mehr in den Semester Ferien. Und das Modeln lässt sich gut in mein Studentenleben einbauen.

One Reply to “Vom Biergarten zum Model Job”

  1. Nun… das würde ich so nicht 100%ig stehen lassen. Zumindest kann man sie als Nepper, Schlepper, Bauernfänger einstufen. Ich halte das für Betrug und Abzocke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

89 − = 85