Ob einfach keine perfekten Maße oder das fehlende gewisse etwas- es gibt tausende von Gründen, die einem den Weg in die Modelwelt versperren können. So kommt es, dass einige unerfahrene und angehende Models oft an mehr oder weniger unseriöse Agenturen geraten, um doch noch irgendwie durchstarten zu können. Welche Agentueren wirklich seriös sind, was es mit der Modelkartei Stylished auf sich hat und wie Sie sich bei einer seriösen Agentur bewerben, erfahren Sie hier.

Bewerbung bei einer Modelagentur

Grundsätzlich ist ein Modelagentur nichts anderes als eine Model- und Fotografencommunity, die zudem auch nach Schauspielern Ausschau hält. Wird ein Model von einer Modelagentur in die Kartei aufgenommen, befindet sich eine vereinfachte Sedcard des Models auf der Internetseite der Agentur, sodass mögliche Kunden nur noch eine der Unterkategorien auswählen muss, um ein bestimmtes Angebot an in Frage kommenden Models ausgeworfen zu kriegen. Bei Auftragserteilung durch einen Kunden kümmert sich die Agentur zudem um die Terminkoordinierung und gegebenenfalls um die Öffentlichkeitsarbeit für das betroffene Model.

Den allgemeinen Geschäftsbedingungen zufolge kann man sich bei einer Modelagentur bewerben, wer volljährig ist und ‘normale’ Maße vorweisen kann. Eine Modelagentur sucht generell nicht nach perfekten Models, sondern eher nach normalen Frauen und Männern. Eine Berufserfahrung ist für die Aufnahme in die Kartei kein Muss, schaden kann sie aber auch nicht. Bewerben können Sie sich am Ende auf 2 verschiedene Ziele hin.

Wenn Sie sich lediglich um die Aufnahme in die Kartei bemühen wollen, können Sie sich direkt auf der Homepage einer Modelagentur bewerben. Hier müssen Sie lediglich den Vorstellungslink anklicken und danach Ihre Bilder hochladen. Das Bildmaterial sollte auf jeden Fall ein Portrait- und ein Ganzkörperfoto enthalten, im besten Falle sogar ein Bademodenfoto. Auch zusätzliche Videos können auf Ihren Wunsch mit hochgeladen werden.

Die Modelagentur prüft schließlich, ob Ihre Fotos ins allgemeine Bild der Kartei passen und entscheidet, ob Sie aufgenommen werden.

Oft suchen Modelagenturen aber auch Models für konkrete Aufträge, so zum Beispiel für die Bademodenpräsentation eines Kataloges. Wenn Sie sich auf einen definitiven Auftrag oder eine Announce hin bewerben, können Sie zusammen mit einem kurzen Anschreiben per Post oder per Email Ihre Unterlagen schicken. Wenn Ihre Bilder der Agentur zusagen, werden Sie im Normalfall angerufen und zu einem Probeshooting eingeladen, wo schließlich entschieden wird, ob Sie direkt Model werden können oder nicht.

Sie sollten schon im Vorfeld wissen, dass eine Modelagentur alleine für die Anmeldung in ihrer Kartei einige Euro verlangen kann. Dazu kommen monatliche Verwaltungskosten von einigen Euro, die auch anfallen, wenn Sie nicht vermittelt werden.

Einige Erfahrungsberichte von Models, die sich bei der Kartei einer Modelagentur beworben haben, zeigen, dass die Modelagenturen zum Teil sogar Kosten für die Probeshootings berechnen, sodass sich im Internet immer mehr junge Frauen finden, die die Modelagenturen als absolute Abzocke beschreiben. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Meistens müssen die Modelle garnichts bezahlen. Die anfallenden Kosten werden “angeschrieben” und wenn es einen Job gibt, muss das Model die Kosten abarbeiten. Das wird aber häufig nicht gesagt.

Unter anderem werden Stimmen laut, die behaupten, die Modelagenturen hätte das Widerrufsrecht, das bei jedem Vertrag besteht, nicht anerkannt. So ist ein Vertrag mit einer Modelagentur grundsätzlich gültig und verlängert sich nach der Frist automatisch. Ein Widerrufsrecht gibt es hier nicht grundsätzlich.

Wenn Sie kündigen wollen, müssen Sie das mindestens 4 Wochen vor Ablauf der Frist erledigen. Sobald Sie innerhalb der Kündigungszeit einen Service der Modelagentur nutzen und beispielsweise Bildmaterial für die verbleibenden Wochen hochladen, verfällt Ihre Kündigung automatisch, was von vielen als Abzockertrick empfunden wird. Das ist aber eine faire Regelung wenn man genau hinschaut.

Auf jeden Fall sollten Sie vor der Bewerbung bei einer Modelagentur die AGB gut durchlesen. Zum Teil geben einige Models an, sogar hierbei abgezockt worden zu sein. So sollen Modelagenturen anfallende Kosten nicht auf ihrer Seite gekennzeichnet haben. Angeblich seien jegliche Anmeldekosten bei der Unterzeichnung nicht einmal im Vertrag erwähnt gewesen, später aber durch einen dreisten Betrug zugefügt worden, um rechtlich nicht angreifbar zu sein.

Merken Sie sich, dass eine seriöse Agentur von Ihnen im Normalfall eine Mail mit angehängter Sedcard als Bewerbung erwartet. Sobald Sie innerhalb der Kündigungszeit einen Service der Kartei nutzen und beispielsweise Bildmaterial für die verbleibenden Wochen hochladen, verfällt Ihre Kündigung automatisch, was von vielen als Abzockertrick empfunden wird. So sollten Sie bei einer Modelbewerbung keinesfalls an den Fotos sparen- wenden Sie sich am besten an einen erfahrenen Fotografen, der Sie richtig in Szene setzen kann.

Wenn Sie nach 14 Tagen nichts von einer Modelagentur gehört haben, müssen Sie schließlich mit einer Absage rechnen.

Welche  Modelagenturen seriös sind und welche nicht, können Sie durch Erfahrungsberichte im Internet oder einen Anruf bei der  Modelagentur herausfinden. Und weil die meisten seriösen Agenturen von Bewerbungen überschwemmt werden, kann man Ihnen am Ende nur dazu raten, den großen Traum niemals aufzugeben und sich so lange weltweit zu bewerben, bis es dann irgendwann endlich klappt.

One Reply to “Für die meisten Menschen bleibt der Traum vom Modeln ein Leben lang unerreichbar”

  1. Ich habe schon bei einigen Agenturen gearbeitet. Nun trage ich mich mit dem Gedanken bald selber hier in Köln eine Agentur zu eröffnen. Es ist schon sehr interessant zu lesen was die Menschheit hier und da, anonym, über die Branche so schreibt und wie schnell man mit so ein paar Leuten hier einen Namen bekannt machen kann. Verblüffend wie ähnlich doch alle Beiträge sind. Das ganze Web besteht scheinbar nur noch aus Lügen, Anschuldigungen, Intriegen, Spekulationen, Hilferufen, bösen Unterstellungen, Halbwahrheiten und Gerüchten! Wenn schon 12 Millionen Deutsche zugeben das sie bei der Anmeldung Lügen, wer weiss wie hoch die Dunkelziffer bei den Inhalten hier ist: http://www.nickles.de/c/n/12-millionen-deutsche-luegen-im-internet-8127.htm
    Selbst Beiträge in renomierten Zeitschriften sind gelogen, TV Beiträge zweifelhaft. Die Möglichkeit der Anonymität begünstigt den Missbrauch. Viel zu viele Surfer nehmen immer noch alles für bare Münze, was sie in ihrem Browserfenster lesen – das wird sich ändern. Ein Grund ist, dass viele Informationen im Internet auch dann noch abrufbar sind, wenn sie längst veraltet sind und bilden den Nährboden für solchen Gesprächstoff. Man kann weder pro noch kontra befürworten, anonymisierten Personen, die hier Loblieder oder Kritik verbreiten würde ich nicht glauben…Seriöse Castings finden nicht im Internet statt, sondern an realen Locations bei denen „echte“ Menschen zugegen sind und man seinem Gegenüber noch in die Augen sehen kann.

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